Panorama

EU fördert Bremer 'Hydrogen Valley' mit neun Millionen Euro

Bremen erhält EU-Förderung für das Wasserstoffprojekt 'H2B:IMPACT'.

20. April 2026, 16:31 Uhr 1 Min. Lesezeit 7 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Großer Erfolg für Bremen: Die Europäische Union unterstützt das Projekt 'H2B:IMPACT' mit neun Millionen Euro. Ziel ist es, in Bremen eine Modellregion, ein sogenanntes 'Hydrogen Valley', zu etablieren. Hierbei soll Wasserstoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette eingesetzt werden, von der Produktion über die Speicherung bis zur Nutzung in der Industrie, in Häfen und im Verkehr.

Die Fördervereinbarung wurde am 23. März 2026 von der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation und der EU-Förderorganisation Clean Hydrogen Partnership unterzeichnet. Damit konnte sich Bremen gegen zahlreiche Mitbewerber aus ganz Europa durchsetzen und wird zur ersten EU-geförderten Region dieser Art in Deutschland.

Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt betonte die Bedeutung der Förderung: 'Neun Millionen Euro von der EU – das ist ein echter Coup für Bremen. Diese Förderung ermöglicht es uns, zentrale Wasserstoffanwendungen in den Häfen, der Mobilität und Industrie konkret umzusetzen. Dadurch entstehen neue Projekte und langfristig auch Arbeitsplätze. Gleichzeitig stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandorts und machen ihn fit für eine klimafreundliche Zukunft.'

Insgesamt profitieren 27 Partner aus Bremen, Deutschland und anderen EU-Ländern von den Fördermitteln. Das Projekt ist bereits gestartet und wird über fünf Jahre laufen, wobei die ersten Anwendungen schrittweise eingeführt werden sollen.

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