Bürgermeister Bovenschulte fordert bei Windforce stabilen Rahmen für Energiewende
Bremens Bürgermeister Bovenschulte betont bei der Windforce-Konferenz in Bremerhaven die Bedeutung stabiler Rahmenbedingungen für die Energiewende.
Bremens Bürgermeister Bovenschulte betont bei der Windforce-Konferenz in Bremerhaven die Bedeutung stabiler Rahmenbedingungen für die Energiewende.
Bei der Windforce-Konferenz in Bremerhaven hat Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte die Dringlichkeit stabiler Rahmenbedingungen für die Energiewende betont. Angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage, einschließlich des Iran-Kriegs, hob Bovenschulte die Verwundbarkeit Deutschlands hervor, sollte das Land weiterhin auf fossile Energieträger wie Öl und Gas setzen. Er plädierte für einen beschleunigten Ausbau der Offshore-Windkraft als Schlüssel zur Sicherung der Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.
Bovenschulte kritisierte die Pläne der Bundesregierung, die Einspeise- und Anschlussregelungen für erneuerbare Energien zu ändern. Diese Maßnahmen seien keine geeignete Antwort auf die aktuellen Herausforderungen. Besonders der Netzausbau sei entscheidend, um den erzeugten Offshore-Strom effizient zu den Verbrauchern im Süden Deutschlands zu transportieren und so Abregelungen zu vermeiden.
Der Bürgermeister verwies auf den Nordsee-Gipfel im Januar in Hamburg, bei dem die Nordsee-Anrainerstaaten das Ziel formulierten, bis 2025 eine Offshore-Windstrom-Erzeugung von 300 Gigawatt zu erreichen. Grenzüberschreitende Kooperationen seien hierbei von besonderer Bedeutung.