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Bremer Stadtreinigung erhält erweiterte Befugnisse gegen Müllsünder

Die Bremer Stadtreinigung kann künftig Verstöße gegen illegale Müllablagerungen schneller verfolgen.

16. April 2026, 18:31 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert

Die Bremer Stadtreinigung kann künftig Verstöße gegen illegale Müllablagerungen schneller verfolgen.

Die Deputation für Umwelt, Klima und Landwirtschaft in Bremen hat am 16. April 2026 beschlossen, die Maßnahmen gegen illegale Müllablagerungen zu verschärfen. Die Bremer Stadtreinigung (DBS) spielt dabei eine zentrale Rolle.

Künftig kann die DBS nicht nur Müll beseitigen, sondern auch aktiv gegen Verursacher vorgehen. Dazu werden rechtliche Grundlagen angepasst, die es den Mitarbeitenden im Außendienst ermöglichen, Personen anzusprechen, ihre Identität festzustellen und Ordnungswidrigkeiten zu verfolgen. Verwarnungen und Verwarngelder können bei geringfügigen Verstößen direkt ausgesprochen werden. Größere Verfahren bleiben bei der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft.

Für die Bürger bedeutet dies, dass illegale Ablagerungen schneller geahndet werden und Probleme vor Ort rascher gelöst werden können. Die Präsenz der Stadtreinigung im öffentlichen Raum wird erhöht, der Außendienst soll ab Mitte 2026 schrittweise ausgebaut werden. Die Kosten für das zusätzliche Personal entsprechen etwa 0,6 Prozent des Abfallgebührenhaushalts für 2026.

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