Bremer Senat lehnt Söders Atomkraft-Vorstoß entschieden ab
Der Bremer Senat widerspricht den Plänen des bayerischen Ministerpräsidenten, die Atomkraft in Deutschland wiederzubeleben.
Der Bremer Senat widerspricht den Plänen des bayerischen Ministerpräsidenten, die Atomkraft in Deutschland wiederzubeleben.
Der Bremer Senat hat sich klar gegen die jüngsten Vorschläge des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder ausgesprochen, die Atomkraft in Deutschland wiederzubeleben. In einer Stellungnahme betonte der Senat, dass der Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen und sicheren Energiepolitik sei.
Die Bremer Umweltsenatorin unterstrich, dass die Region Bremen auf erneuerbare Energien setzt, um die Klimaziele zu erreichen. Atomkraft sei keine zukunftsfähige Lösung und widerspreche den Anstrengungen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. In Bremen und Umgebung wird verstärkt in Wind- und Solarenergie investiert, um eine umweltfreundliche Energieversorgung sicherzustellen.
Der Senat erinnerte daran, dass der Atomausstieg 2011 nach der Katastrophe von Fukushima beschlossen wurde, um die Risiken der Atomenergie zu minimieren. Bremen setze weiterhin auf den Ausbau erneuerbarer Energien, um unabhängiger von fossilen und atomaren Energiequellen zu werden.