Politik

Bremer Friedenspreis für Engagement im Libanon und Niger

Der Bremer Friedenspreis 2026 ehrt Projekte im Libanon und Niger für ihren Einsatz für Frieden und Bildung.

17. März 2026, 15:31 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert

Der Bremer Friedenspreis 2026 ehrt Projekte im Libanon und Niger für ihren Einsatz für Frieden und Bildung.

Der Internationale Bremer Friedenspreis der Stiftung "die schwelle" wird in diesem Jahr an einen Kulturarbeiter aus dem Libanon sowie an eine Initiative aus Niger und Deutschland verliehen. Dies wurde vom Kuratorium und den Spenderinnen und Spendern der Stiftung entschieden. Die Preisverleihung findet am 8. Mai im Bremer Rathaus statt und ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Anette Klasing, Vorsitzende der Stiftung, betont die Bedeutung der Preisträger: "In einer Zeit voller Konflikte zeigt ihre Arbeit, dass Kultur den Weg zu einem friedlicheren Miteinander ebnen kann." Der Preis wird seit 2003 alle zwei Jahre verliehen und würdigt Friedensarbeit, die sich gegen Ausgrenzung und Radikalisierung wendet.

Mahdi Yahya und sein Projekt "Peace of Art" im Libanon werden für ihre kulturellen Projekte ausgezeichnet, die Dialog und gewaltfreie Konfliktlösung fördern. Yahya sieht die Auszeichnung als Ehre für alle Beteiligten, die sich für Frieden und Würde einsetzen.

Ebenfalls geehrt wird der Verein "Mate ni kani" aus Deutschland und Niger, der sich gegen eine kolonial geprägte Bildungspolitik einsetzt. Die Initiative arbeitet an der Schließung von Bildungslücken und fördert damit langfristig Frieden und soziale Gerechtigkeit.

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