Bremens Wirtschaft wächst 2025 stärker als bundesweit
Das Bruttoinlandsprodukt in Bremen stieg 2025 preisbereinigt um 1,4 Prozent, deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 0,2 Prozent.
Das Bruttoinlandsprodukt in Bremen stieg 2025 preisbereinigt um 1,4 Prozent, deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 0,2 Prozent.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Land Bremen ist im Jahr 2025 preisbereinigt um 1,4 Prozent gewachsen. Dies teilte das Statistische Landesamt Bremen zusammen mit dem Arbeitskreis "Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder" mit. Im Vergleich dazu betrug der Anstieg auf Bundesebene lediglich 0,2 Prozent.
Nominal, das heißt ohne Berücksichtigung des allgemeinen Preisniveaus, erhöhte sich die Wirtschaftsleistung um 4,2 Prozent und erreichte 43,0 Milliarden Euro. Bremens Anteil an der gesamtdeutschen Wirtschaftsleistung von 4,47 Billionen Euro lag somit 2025 bei etwa einem Prozent.
Die Zahl der Erwerbstätigen im Zwei-Städte-Staat stieg leicht um 0,2 Prozent auf etwa 446.200. Dadurch wuchs das nominale BIP je erwerbstätiger Person um 4,0 Prozent auf rund 96.400 Euro. Damit liegt dieser Wert in Bremen etwas unter dem Bundesdurchschnitt von 97.200 Euro. Preisbereinigt bedeutet dies jedoch einen Anstieg um 1,1 Prozent, im Vergleich zu einem bundesweiten Anstieg von 0,3 Prozent.
Besonders positiv entwickelte sich das Produzierende Gewerbe in Bremen mit einer preisbereinigten Bruttowertschöpfung von 3,2 Prozent, verglichen mit einem Rückgang von 1,1 Prozent im Bund. Das Verarbeitende Gewerbe in Bremen wuchs sogar um 5,4 Prozent. Im Dienstleistungsbereich verzeichnete Bremen ein Plus von 0,5 Prozent, während der Bundesdurchschnitt bei 0,6 Prozent lag.
Die vorgestellten Ergebnisse sind als vorläufig zu betrachten, da auch die Zahlen bis 2022 revidiert wurden. Beispielsweise sank das BIP in Bremen zwischen 2023 und 2024 um 0,5 Prozent.