Bremen verschärft Waffenverbot: Hohe Bußgelder drohen
Der Bremer Senat weitet das Waffenverbot im öffentlichen Nahverkehr aus. Bei Verstößen drohen hohe Strafen.
Der Bremer Senat weitet das Waffenverbot im öffentlichen Nahverkehr aus. Bei Verstößen drohen hohe Strafen.
Der Bremer Senat hat das bestehende Verbot von Waffen und Messern in der Stadt deutlich ausgeweitet, um die Sicherheit am Hauptbahnhof und im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu verbessern. Ab sofort gilt das Verbot nicht nur von 22 bis 6 Uhr in der Bahnhofsvorstadt, sondern auch ganztägig im Bahnhofsgebäude sowie auf dem Willy-Brandt-Platz, im Richtweg und an der Contrescarpe.
Erstmals wird das Verbot auch landesweit im ÖPNV eingeführt. Es ist rund um die Uhr in allen Bussen, Bahnen, Straßenbahnen sowie an Haltestellen und Bahnsteigen gültig. Bei Verstößen gegen diese Regelungen drohen den Betroffenen erhebliche Bußgelder.
Der Schritt erfolgt im Zuge der Bemühungen, das Sicherheitsgefühl der Bremer Bevölkerung zu stärken und Vorfälle, die durch das Mitführen von Waffen und Messern entstehen könnten, zu verhindern. Die Polizei Bremen betont die Wichtigkeit dieser Maßnahme und ruft die Bürger zur Einhaltung der neuen Bestimmungen auf.