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Bremen unterstützt Initiative zur BAföG-Reform

Bremen setzt sich im Bundesrat für ein attraktiveres und unbürokratischeres BAföG ein.

06. März 2026, 15:31 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert

Bremen setzt sich im Bundesrat für ein attraktiveres und unbürokratischeres BAföG ein.

Bremen hat sich am heutigen Freitag, den 6. März 2026, im Bundesrat einer Initiative zur umfassenden Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) angeschlossen. Der von Niedersachsen eingebrachte Antrag soll das BAföG einfacher, gerechter und attraktiver gestalten. Wesentliche Bestandteile der Reform umfassen höhere Zuschüsse für Wohnkosten, regelmäßig angepasste Freibeträge und eine Reduzierung der Bürokratie.

Henrike Müller, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft in Bremen, betonte die Notwendigkeit dieser Reform: "Studierende und Auszubildende brauchen endlich ein BAföG, das zur Lebensrealität passt – bezahlbares Wohnen, faire Chancen und ein einfaches Verfahren." Bremen und die Wissenschaftssenatorin unterstützen die Initiative ausdrücklich.

Der Entschließungsantrag umfasst sechs Punkte und fordert die Bundesregierung auf, die im Koalitionsvertrag angekündigte Reform des BAföG umzusetzen. Neben der Erhöhung der Wohnkostenzuschüsse sollen auch die Freibeträge regelmäßig an steigende Preise und Einkommen angepasst werden. Zudem soll das Antragsverfahren vereinfacht werden, beispielsweise durch mehr Pauschalen und längere Bewilligungszeiträume.

Bremen sieht in dieser Initiative einen wichtigen Impuls zur Stärkung der Ausbildungsförderung. Der Senat hat sich im Koalitionsvertrag der Bremer Landesregierung und im Wissenschaftsplan das Ziel gesetzt, das BAföG gerechter und moderner zu gestalten.

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