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Bremen tritt Noots-Staatsvertrag bei: Weniger Bürokratie in Sicht

Bremen beschließt den Beitritt zum Noots-Staatsvertrag, der Bürokratie abbauen und den Service verbessern soll.

17. März 2026, 13:31 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert

Bremen beschließt den Beitritt zum Noots-Staatsvertrag, der Bürokratie abbauen und den Service verbessern soll.

Der Bremer Senat hat heute den Beitritt zum Noots-Staatsvertrag beschlossen, ein Schritt, der die Bürokratie in der Region reduzieren und den Service für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen verbessern soll. Mit dem sogenannten Once-Only-Prinzip müssen persönliche Daten und Nachweise künftig nur einmal an die Verwaltung übermittelt werden. Behörden können diese Daten dann selbstständig abrufen und austauschen.

Das National-Once-Only-Technical-System (Noots) fungiert als zentrale "Datenautobahn" und ermöglicht eine sichere Vernetzung der Verwaltungsdaten, auch auf europäischer Ebene. Dieses System soll den Datenaustausch zwischen öffentlichen Stellen automatisieren und erleichtern.

Der Gesetzentwurf benötigt noch die Zustimmung der Bremischen Bürgerschaft. Martin Hagen, Staatsrat beim Senator für Finanzen, sieht in Noots einen bedeutenden Fortschritt zur Digitalisierung der Verwaltung. "Das System spart Zeit und macht Behördengänge überflüssig, vorausgesetzt, die Bürgerinnen und Bürger stimmen dem Datenaustausch zu. Dies entlastet auch die Verwaltung und baut Bürokratie ab", so Hagen.

Für weitere Informationen steht Matthias Makosch, Pressesprecher beim Senator für Finanzen, zur Verfügung.

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