Bremen stärkt seine sicherheitsrelevante Forschung
Bürgermeister Bovenschulte betont die Bedeutung technologischer Souveränität beim Zukunftsforum Forschung & Innovation.
Bürgermeister Bovenschulte betont die Bedeutung technologischer Souveränität beim Zukunftsforum Forschung & Innovation.
Beim Zukunftsforum Forschung & Innovation des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, das am 10. Februar 2026 stattfand, hielt Bürgermeister Andreas Bovenschulte einen Impulsvortrag. Unter dem Titel 'Mit Sicherheit zu mehr Innovation: Wie stärkt Bremen seine sicherheitsrelevante Forschung?' diskutierte er die Rolle Bremens im europäischen Forschungsnetzwerk.
Bovenschulte hob die Bedeutung der technologischen und verteidigungspolitischen Souveränität hervor, die Bremen durch seine industriellen und wissenschaftlichen Stärken bewahren könne. Zu diesen Stärken zählen die Luft- und Raumfahrtkompetenzen, die maritime Wirtschaft, Logistikkapazitäten, exzellente Forschungseinrichtungen und ein Netzwerk mittelständischer Technologieunternehmen.
Besonders die Raumfahrt wurde als Vorzeigebereich genannt, wo Bremen sich mit der Space Tech Expo und der ESA-Ministerratskonferenz als Vorreiter positioniert hat. Zudem wird Bremen Gastgeber der 'International Joint Conference on Artificial Intelligence' sein, bei der bis zu 4.000 Experten erwartet werden.
Weiterhin betonte Bovenschulte die geplante Investition von 1,35 Milliarden Euro in die Häfen Bremerhavens, um diese zu einem maritimen Logistik-Hub für die NATO und die Bundeswehr auszubauen. Diese Investition würde sowohl die Verteidigungsfähigkeit als auch die zivile Hafeninfrastruktur stärken.