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Bremen stärkt Schutz für Gewaltbetroffene mit neuem Bericht

Bremen setzt auf Prävention und Schutz für Mädchen und Frauen vor Gewalt.

04. März 2026, 16:01 Uhr 1 Min. Lesezeit 3 Aufrufe KI-generiert

Bremen setzt auf Prävention und Schutz für Mädchen und Frauen vor Gewalt.

Bremen verstärkt seine Bemühungen, Mädchen und Frauen besser vor Gewalt zu schützen. Laut Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard, die dem ersten Abschlussbericht zum Thema Gewaltprävention vorstellte, ist die Notwendigkeit von mehr Prävention offensichtlich. "Es ist ganz klar, dass wir mehr Prävention brauchen. Das ist das A und O", erklärte Bernhard.

Der Bericht zeigt auf, dass Bremen bereits wichtige Schritte unternommen hat, um Schutzmaßnahmen zu verbessern. Dazu gehören die Umsetzung von 71 von 75 geplanten Maßnahmen des Landesaktionsplans zur Istanbul-Konvention, die darauf abzielen, Frauen und Kinder vor Gewalt zu schützen. Diese Maßnahmen umfassen unter anderem den Ausbau von Beratungsangeboten und die Erhöhung der Kapazitäten in Schutzunterkünften.

Besonders hervorgehoben wird die Rolle des Bremer Betroffenenbeirats, der als erster seiner Art in Deutschland und der EU Erfahrungswissen von Expert:innen in die Planung und Umsetzung der Maßnahmen einfließen lässt. Für das Jahr 2026 sind etwa 1,1 Millionen Euro vorgesehen, um die Maßnahmen weiterzuführen.

Originalquelle

Die Zeit

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