Wirtschaft

Bremen stärkt Geschlechtergerechtigkeit mit neuer Strategie

Bremer Senatskommission beschließt 32 Maßnahmen für mehr Gendergerechtigkeit.

17. März 2026, 17:31 Uhr 1 Min. Lesezeit 6 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Der Bremer Senat hat am 17. März 2026 die Fortschreibung der Landesstrategie für Gendergerechtigkeit im Erwerbsleben beschlossen. Die Senatskommission Geschlechtergerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt einigte sich auf insgesamt 32 Maßnahmen, um die Erwerbschancen von Frauen zu verbessern und die Entgeltgleichheit zu stärken.

Obwohl Bremen in den letzten Jahren Fortschritte gemacht hat, bestehen weiterhin strukturelle Ungleichheiten. Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit, Minijobs oder im Niedriglohnsektor und sind in vielen Branchen unterrepräsentiert. Die neue Strategie greift diese Herausforderungen mit einem umfassenden Maßnahmenpaket auf, das von verschiedenen Ressorts unterstützt wird.

Zu den 18 neuen Maßnahmen gehören Initiativen zur besseren Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit sowie zur Förderung moderner Arbeitszeitmodelle. Zudem sollen Frauen in Weiterbildung und Qualifizierung gestärkt werden.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte betonte: "Geschlechtergerechtigkeit auf dem Arbeitsmarkt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Zusammenarbeit mit Wirtschafts- und Sozialpartnern ist entscheidend, um strukturelle Barrieren für Frauen abzubauen."

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