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Bremen setzt auf betreute Taubenschläge zur Populationseindämmung

Bremen nutzt betreute Taubenhäuser, um auf humane Weise die Taubenpopulation zu kontrollieren.

14. April 2026, 05:36 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert

Bremen nutzt betreute Taubenhäuser, um auf humane Weise die Taubenpopulation zu kontrollieren.

Die Stadt Bremen hat in Zusammenarbeit mit anderen niedersächsischen Städten ein neues Konzept zur Kontrolle der Taubenpopulation eingeführt. Dabei kommen betreute Taubenschläge zum Einsatz, in denen echte Eier durch Gipseier ersetzt werden. Dieses tierfreundliche Verfahren soll die Vermehrung der Stadttauben eindämmen.

In den betreuten Taubenschlägen legen die Tiere ihre Eier, die anschließend durch Gipseier ersetzt werden. Diese Methode wird als humaner Ansatz gesehen, da sie den Tieren keinen Schaden zufügt und gleichzeitig die Anzahl der Tauben reduziert. Der Erfolg dieser Maßnahme wird von den städtischen Behörden positiv bewertet.

Bereits seit einigen Jahren setzt Bremen auf den Eiertausch, um der Taubenplage entgegenzuwirken. Die Einführung der betreuten Taubenhäuser ist nun ein weiterer Schritt in diese Richtung. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit lokalen Tierschutzorganisationen, die ihre Expertise und Unterstützung bereitstellen.

Ähnliche Konzepte werden inzwischen in mehreren Städten Deutschlands erfolgreich angewendet. Die wachsende Akzeptanz solcher Maßnahmen zeigt, dass Städte zunehmend auf tierschutzgerechte Lösungen setzen, um die Herausforderungen der Stadttaubenpopulation zu bewältigen.

Originalquelle

STERN.de

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