Bremen setzt Akzente beim Schutz der Demokratie in Europa
Bei der 100. Europaministerkonferenz betont Bremen den Schutz der Demokratie und die Stärkung der Europabildung.
Bei der 100. Europaministerkonferenz betont Bremen den Schutz der Demokratie und die Stärkung der Europabildung.
Im Rahmen der 100. Europaministerkonferenz (EMK) in Berlin hat die Freie Hansestadt Bremen wichtige politische Schwerpunkte gesetzt. Der Schutz der Demokratie in Europa und die Stärkung der Europabildung bereits in der Primarstufe standen im Fokus. Staatsrätin Nancy Böhning vertrat Bremen bei der Konferenz.
Ein zentraler Punkt der Konferenz war der Umgang mit Desinformation und die Stärkung demokratischer Strukturen. Die Bedeutung von politischer Bildung, Medienkompetenz und einem starken öffentlichen Diskurs wurde hervorgehoben.
Angesichts angekündigter Kürzungen bei demokratiebildenden Maßnahmen auf Bundesebene setzt Bremen ein klares Signal. Staatsrätin Böhning betonte, dass der Schutz der Demokratie keine Verhandlungsmasse sein dürfe. "Wer an politischer Bildung spart, spart an der Stabilität unserer Demokratie. Das können wir uns nicht leisten, nicht in Bremen und nicht in Europa," so Böhning.
Die EMK beschloss, Maßnahmen zur Förderung von Medienkompetenz und demokratischer Teilhabe zu stärken und langfristig abzusichern. Ein weiterer Schwerpunkt war die Europabildung in der Primarstufe. Europäische Werte und interkulturelle Kompetenzen sollen bereits in der Grundschule vermittelt werden.
Bremen engagiert sich hier mit dem Europa-Punkt-Bremen und zahlreichen Schulkooperationen aktiv.