Panorama

Bremen schützt Privatadressen bei Volksbegehren

Bremen erlaubt Anonymität bei Volksbegehren und politischen Plakaten. Eine Erreichbarkeitsadresse genügt.

02. März 2026, 17:02 Uhr 1 Min. Lesezeit 7 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

In Bremen wurde eine Änderung der Gesetze zur Impressumspflicht bei Volksbegehren und politischen Plakaten beschlossen. Künftig müssen Initiatoren nur noch eine Adresse angeben, unter der sie erreichbar sind, anstatt ihrer Privatadresse. Diese Regelung soll den Schutz der Privatsphäre der Beteiligten erhöhen und die Teilnahme an demokratischen Prozessen erleichtern.

Die Entscheidung geht auf eine Initiative der Bremer Bürgerschaft zurück und wurde von der Landesregierung in der jüngsten Sitzung gebilligt. Dieses Gesetz tritt sofort in Kraft und zielt darauf ab, die persönliche Sicherheit der Initiatoren zu gewährleisten und möglichen Missbrauch zu verhindern. Kritiker hatten zuvor argumentiert, dass die Offenlegung von Privatadressen die Beteiligung an Volksbegehren erschweren könnte.

Diese Änderung ist ein Schritt in Richtung einer ausgewogenen Balance zwischen Transparenz und dem Schutz der Privatsphäre im politischen Engagement. Für Bürgerinnen und Bürger in Bremen bedeutet dies eine Erleichterung, da sie nun ohne Angst vor der Preisgabe persönlicher Informationen an politischen Aktivitäten teilnehmen können.

Originalquelle

taz.de

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