Bremen investiert in digitale Justiz: Eine Million Euro für Modernisierung
Der Bremer Senat investiert in die Digitalisierung der Justiz mit neuen Techniken für Gerichte und Prüfungen.
Der Bremer Senat investiert in die Digitalisierung der Justiz mit neuen Techniken für Gerichte und Prüfungen.
Der Bremer Senat hat am 3. März 2026 ein Investitionspaket in Höhe von einer Million Euro für die Modernisierung der Justiz beschlossen. Diese Mittel fließen in die Erneuerung der digitalen Beweismittelplattform und die Ausstattung der Gerichte mit stationärer Videokonferenztechnik.
Justizsenatorin Claudia Schilling betonte die Bedeutung der Aktualisierung der Beweismittelplattform, um große Datenmengen sicher zu verwalten. „Die Plattform erhält ein zeitgemäßes Update, um die sichere Speicherung und Analyse digitaler Beweismittel zu gewährleisten“, so Schilling. Dies erleichtert den Staatsanwaltschaften und Gerichten die Arbeit erheblich.
Zusätzlich werden die Gerichtssäle mit fest installierter Videokonferenztechnik ausgestattet, um die Effizienz und Nutzerfreundlichkeit zu erhöhen. Die mobilen Anlagen, die während der Corona-Pandemie eingesetzt wurden, erwiesen sich als teilweise fehleranfällig. Die Investition in moderne Systeme soll Ausfälle minimieren.
Im Forum Domshof entstehen außerdem Prüfungsplätze für das elektronische Ablegen juristischer Examen, geplant in Kooperation mit der Universität Bremen.