Bremen investiert 2,5 Millionen Euro in Digitalisierung der Steuerverwaltung
Der Bremer Senat hat heute Mittel zur Digitalisierung der Steuerverwaltung beschlossen, um Bearbeitungszeiten zu verkürzen.
Der Bremer Senat hat heute Mittel zur Digitalisierung der Steuerverwaltung beschlossen, um Bearbeitungszeiten zu verkürzen.
Der Bremer Senat hat am 3. März 2026 beschlossen, rund 2,5 Millionen Euro aus dem Investitionssofortprogramm für die Digitalisierung der Steuerverwaltung bereitzustellen. Ziel ist es, die Bearbeitungszeiten von Steuererklärungen zu verkürzen.
Finanzsenator Björn Fecker sieht hierin eine Win-win-Situation: „Diese Investitionen verbessern die Arbeitsbedingungen und führen zu kürzeren Bearbeitungszeiten. Dies ist ein Fortschritt im Sinne der Steuerpflichtigen.“
Geplant ist die Umstellung der Geräteausstattung auf den "dSteuerClient Fat". In den Finanzämtern in Bremen und Bremerhaven sowie in der Landeshauptkasse werden künftig leistungsfähige Notebooks eingesetzt. Darüber hinaus werden veraltete Hochleistungsscanner durch neue Geräte ersetzt und das Datennetz am Standort Rudolf-Hilferding-Platz modernisiert. Zudem sollen KI-Produkte den Fachkräften bei ihrer Arbeit unterstützen.
Fecker betont jedoch, dass die Technik nur ein Teil der Lösung sei. Die personell ausgedünnte Steuerverwaltung werde durch verstärkte Ausbildungsbemühungen ergänzt, um langfristig gut aufgestellt zu sein.