Politik

Bremen investiert 2,5 Millionen Euro in digitalen Katastrophenschutz

Der Bremer Senat stärkt den Katastrophenschutz mit 2,5 Millionen Euro aus Bundesmitteln.

28. April 2026, 14:31 Uhr 1 Min. Lesezeit 7 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Der Senat von Bremen hat am 28. April 2026 beschlossen, den Katastrophenschutz der Stadt mit einer Investition von insgesamt 2,5 Millionen Euro zu modernisieren. Diese Mittel stammen aus dem Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz (LuKIFG) und sollen die digitale Infrastruktur stärken.

Innensenatorin Dr. Eva Högl betonte die Notwendigkeit einer modernen Infrastruktur, um im Ernstfall schnell und effizient handeln zu können. „Krisen kommen selten angekündigt. Damit Bremen im Ernstfall schnell und gezielt handeln kann, brauchen wir eine moderne Infrastruktur und digitale Werkzeuge, auf die sich alle verlassen können“, erklärte sie.

Ein wesentlicher Teil der Investition, 1,5 Millionen Euro, fließt in eine neue Software für den Katastrophenschutz. Diese soll die Koordination und Entscheidungsfindung in Krisensituationen verbessern und wird mit der Feuerwehr Bremen sowie den Katastrophenschutzdiensten in Hamburg, Niedersachsen und Bremerhaven verbunden sein.

Zudem werden bis Ende 2027 die Räumlichkeiten des Katastrophenschutzstabes ausgebaut und auf den neuesten Stand gebracht. Eine Million Euro wird in Notstromversorgung, sichere IT-Ausstattung und moderne Technik investiert, um den Betrieb auch bei Stromausfall oder Kommunikationsstörungen zu gewährleisten.

Diese Maßnahmen sollen Bremen besser auf Notlagen wie Extremwetter oder großflächige Stromausfälle vorbereiten und die Zusammenarbeit der Behörden verbessern.

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