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Bremen fordert Übergewinnsteuer wegen hoher Spritpreise

Bremen setzt sich für die Einführung einer Übergewinnsteuer ein, um hohe Profite durch gestiegene Spritpreise zu besteuern.

25. März 2026, 08:01 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert

Bremen setzt sich für die Einführung einer Übergewinnsteuer ein, um hohe Profite durch gestiegene Spritpreise zu besteuern.

In Reaktion auf die stark gestiegenen Spritpreise hat das Land Bremen eine Übergewinnsteuer vorgeschlagen. Diese soll Unternehmen betreffen, die von den hohen Kraftstoffpreisen unverhältnismäßig profitieren. Die Diskussion darüber wurde auf der jüngsten Sitzung des Bremer Senats angestoßen.

Bremens Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Özlem Ünsal, betonte: "Es kann nicht sein, dass Unternehmen in Krisenzeiten hohe Profite erzielen, während die Verbraucher unter den hohen Preisen leiden." Der Vorschlag zielt darauf ab, Einnahmen zu generieren, die zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt werden könnten.

Die Idee einer Übergewinnsteuer ist nicht neu, hat jedoch in den letzten Monaten an Bedeutung gewonnen. Hintergrund sind die steigenden Energiepreise, die durch geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten weiter angeheizt wurden. Bremen hofft nun, dass der Bund entsprechende Maßnahmen ergreift.

Die Einführung einer solchen Steuer könnte auch andere Bundesländer zum Handeln bewegen. Hamburg und Nordrhein-Westfalen haben bereits Interesse an ähnlichen Maßnahmen signalisiert. Die Bremer Vorschläge werden voraussichtlich auch Thema auf der kommenden Verkehrsministerkonferenz sein.

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