Bremen fordert stärkere Bundesbeteiligung für Seehäfen
Die Nationale Maritime Konferenz betont erneut die Bedeutung der Seehäfen für ganz Deutschland.
Die Nationale Maritime Konferenz betont erneut die Bedeutung der Seehäfen für ganz Deutschland.
Die heute zu Ende gegangene Nationale Maritime Konferenz in Emden hat die herausragende Bedeutung der deutschen Seehäfen für die gesamte Bundesrepublik unterstrichen. Die leistungsfähigen Seehäfen sind nicht nur für die Küstenländer, sondern für ganz Deutschland von zentraler Wichtigkeit. Sie fördern Industrie, Mittelstand und bieten Arbeitsplätze in allen Regionen.
Für das Land Bremen sind die Häfen in Bremen und Bremerhaven von entscheidender Bedeutung. Angesichts der Herausforderungen, die von der Wettbewerbsfähigkeit über die Energieversorgung bis zur Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit reichen, wird eine Reform der Finanzierung als dringend erforderlich angesehen.
Die norddeutschen Küstenländer fordern eine jährliche Grundfinanzierung von mindestens 500 Millionen Euro für die öffentliche Hafeninfrastruktur. Damit soll gewährleistet werden, dass die Seehäfen ihre Aufgaben in Wirtschaft, Energieversorgung, Resilienz und Sicherheit dauerhaft erfüllen können.
Kristina Vogt, Senatorin aus Bremen, betonte, dass die Seehäfen eine nationale Infrastruktur darstellen, die eine bedeutende Investitionsaufgabe für die Länder darstellt. Trotz des fehlenden Signals von Bundeskanzler Friedrich Merz beim Auftakt der Konferenz, planen die Länder, den Dialog mit dem Bund fortzusetzen, um eine verstärkte Bundesbeteiligung zu erreichen. Bremen fordert eine dauerhafte Aufstockung der Bundesmittel, um die Häfen wettbewerbsfähig und klimafest zu halten.