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Bremen fordert DFL zur Übernahme der Derby-Sicherheitskosten auf

Bremen will die DFL erneut an den Sicherheitskosten des Nordderbys beteiligen.

20. April 2026, 15:02 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert

Bremen will die DFL erneut an den Sicherheitskosten des Nordderbys beteiligen.

Die Stadt Bremen hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) erneut aufgefordert, einen Teil der Sicherheitskosten für das bevorstehende Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV zu übernehmen. Das Spiel, das als Hochrisikospiel eingestuft wurde, erfordert umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen, die mit erheblichen Kosten verbunden sind.

Bereits in der Vergangenheit gab es Auseinandersetzungen über die Verteilung der Sicherheitskosten. Nachdem das Bundesverfassungsgericht entschieden hatte, dass Fußballvereine bei Hochrisikospielen zur Kasse gebeten werden können, ist die Diskussion über die Kostenverteilung erneut entbrannt. Werder Bremen sieht sich durch diese Regelung finanziell belastet und hat sich wiederholt kritisch geäußert.

Die Bremer Behörden argumentieren, dass die hohen Kosten für die Sicherheit nicht allein von der Stadt oder dem Verein getragen werden sollten. Stattdessen solle die DFL, als Dachorganisation des professionellen Fußballs in Deutschland, ebenfalls Verantwortung übernehmen.

Das Nordderby, das am kommenden Samstag im Weserstadion stattfindet, zieht traditionell viele Fans an und gilt als besonders emotional. Die Polizei plant einen großen Einsatz, um für Sicherheit zu sorgen und mögliche Ausschreitungen zu verhindern.

Originalquelle

Weser Kurier

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