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Bremen ersetzt klassische Telefone durch Softphones

Bremen verabschiedet sich von klassischen Telefonen und setzt auf Softphones. Umstellung bis 2027 geplant.

28. April 2026, 12:32 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert

Bremen verabschiedet sich von klassischen Telefonen und setzt auf Softphones. Umstellung bis 2027 geplant.

Das klassische Telefon wird in der bremischen Verwaltung durch das Softphone ersetzt. Diese Entscheidung traf der Senat am 28. April 2026. Die Umstellung soll bis zur ersten Jahreshälfte 2027 abgeschlossen sein, wobei 9.300 Softphones ausgerollt werden.

Das Softphone ist eine Software-Anwendung, die Telefonate über das Internet ermöglicht und auf dem Computer läuft. Stationäre Endgeräte werden nur noch in Ausnahmefällen zugelassen. Finanzsenator Björn Fecker betont, dass das Softphone die ortsflexible Arbeit unterstützt, Kosten stabil hält und die Nachhaltigkeit verbessert.

Mit dem Softphone reagiert Bremen auf den Wandel in der Arbeitsorganisation. Ortsflexibles Arbeiten und hybride Zusammenarbeit sind zunehmend verbreitet. Rund 90 Prozent der IT-Arbeitsplätze sind bereits mit mobilen Geräten ausgestattet. Die Umstellung soll langfristig auch die Kosten senken, indem Hardware-Investitionen und Lagerkosten verringert werden.

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