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Bremen: Datenschutzbericht zeigt Anstieg der Verstöße

Der achte Jahresbericht zum Datenschutz in Bremen hebt die Bedeutung digitaler Souveränität hervor.

16. März 2026, 13:31 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert

Der achte Jahresbericht zum Datenschutz in Bremen hebt die Bedeutung digitaler Souveränität hervor.

Im Rahmen der Vorstellung des achten Jahresberichtes seit der Einführung der Datenschutzgrundverordnung hat der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Dr. Timo Utermark, die Bedeutung der digitalen Souveränität hervorgehoben. Insbesondere im Land Bremen sei es wichtig, diese weiter zu stärken, um personenbezogene Daten besser zu schützen.

Dr. Utermark betonte, dass die Nutzung von Clouddiensten, bei denen der Verbleib der Daten nicht garantiert werden kann, ein ernstzunehmendes Problem darstellt. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 765 Beschwerden eingereicht, was eine Steigerung von 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Der Bereich der Videoüberwachung machte dabei 19 Prozent der Beschwerden aus.

Auch die gemeldeten Datenschutzverletzungen nahmen zu, von 205 auf 260 Fälle. Besonders gravierend war ein Hackerangriff auf einen Krankenhauskonzern, der auch in Bremen aktiv ist. Dabei wurden Daten von Patienten und Mitarbeitern kompromittiert. Weitere Vorfälle betrafen unrechtmäßige Abfragen im Melderegister und unsachgemäße Verarbeitung von Krankmeldungen in Unternehmen.

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