Bremen: CDU fordert klare Abgrenzung zum Linksextremismus
Die CDU Bremen dringt auf eine Abgrenzung von Linksextremismus, während Rot-Grün-Rot die Abwahl von Senatorinnen ablehnt.
Die CDU Bremen dringt auf eine Abgrenzung von Linksextremismus, während Rot-Grün-Rot die Abwahl von Senatorinnen ablehnt.
In Bremen steht die rot-grün-rote Koalition unter Druck, nachdem die CDU eine deutliche Abgrenzung zum Linksextremismus fordert. Anlass ist ein Parteitagsantrag der Linken, der eine gewaltorientierte Gruppe als Teil der „kritischen Zivilgesellschaft“ beschreibt.
Zwei Senatorinnen der Linken stimmten für den umstrittenen Antrag, was heftige Kritik seitens der CDU nach sich zog. Diese pocht auf eine „Brandmauer“ gegen extremistische Tendenzen und fordert Konsequenzen.
Trotz der Forderungen lehnt die Regierungskoalition in Bremen die Abwahl der beiden Senatorinnen ab. SPD und Grüne betonen die Wichtigkeit einer differenzierten Diskussion und weisen darauf hin, dass eine pauschale Abgrenzung nicht zielführend sei.
Der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) äußerte sich bislang zurückhaltend, betonte jedoch die Notwendigkeit einer klaren Ablehnung von Gewalt in jeglicher Form.
Die Debatte zeigt einmal mehr die Spannungen innerhalb der Bremer Politiklandschaft und verdeutlicht die Herausforderungen, vor denen die Koalition steht, um ein einheitliches Bild nach außen zu wahren.