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Anstieg der Sekundarschülerzahlen: Bremen plant Kapazitätsausbau

Bremen muss Engpässe in Schulen vermeiden: Prognose zeigt steigende Schülerzahlen in Sek I und II.

24. Februar 2026, 11:32 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert

Bremen muss Engpässe in Schulen vermeiden: Prognose zeigt steigende Schülerzahlen in Sek I und II.

Die neueste Vorausberechnung des Instituts für Qualitätsentwicklung im Land Bremen (IQHB) prognostiziert deutliche Veränderungen in der Schülerstruktur bis 2034. Während die Schülerzahlen im Primarbereich sinken, wird ein Anstieg der Schülerinnen und Schüler in den Sekundarbereichen I und II erwartet. Diese Entwicklung erfordert von der Stadt Bremen kurzfristige Maßnahmen, um Engpässe zu verhindern.

Mark Rackles, der Senator für Kinder und Bildung, betont die Dringlichkeit flexibler Lösungen: "Die Schüler:innenzahlen in Bremen werden sich bis 2034 massiv verschieben. Ohne zügige, flexible Maßnahmen drohen in den kommenden Jahren Engpässe." Gezielte Investitionen und schnelle Entscheidungen seien notwendig, um jedem Kind einen Schulplatz zu sichern.

Die Prognose, die auf der Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Landesamts basiert, hebt zwei kritische Zeitfenster hervor: Bis 2028 bleibt der Rückgang im Primarbereich gering, während die Sek I Zahlen steigen. Von 2028 bis 2031 verschärft sich die Lage deutlich. Rackles sieht insbesondere den Bedarf an Anmietungen, Modulbauten und schnellen Bestandserweiterungen als kurzfristige Entlastung. Mittelfristig sollen dauerhafte Kapazitäten aufgebaut werden.

Wichtige Aspekte wie der Ganztagsanspruch der Eltern, Inklusionsfragen, Sanierungsbedarf sowie die Lehrkräfte- und Personalversorgung müssen berücksichtigt werden. "Regionale, differenzierte Konzepte sind notwendig, um Überkapazitäten zu vermeiden und Spitzen abzufangen", so Rackles weiter.

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