Angeklagter gesteht Messerangriff in Bremer Flüchtlingsheim
Im Bremer Prozess um einen Messerangriff gesteht der Angeklagte die Tat, bestreitet jedoch die Mordabsicht.
Im Bremer Prozess um einen Messerangriff gesteht der Angeklagte die Tat, bestreitet jedoch die Mordabsicht.
Vor dem Landgericht Bremen läuft derzeit ein Prozess wegen eines Messerangriffs in einer Flüchtlingsunterkunft. Der Angeklagte hat zugegeben, seinen Mitbewohner mit einem Messer angegriffen zu haben, bestreitet jedoch eine Tötungsabsicht. Der Vorfall ereignete sich letztes Jahr, als ein Streit zwischen den beiden Bewohnern eskalierte.
Der Angeklagte erklärte, dass es sich um einen Moment der Unbeherrschtheit gehandelt habe. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm jedoch versuchten Mord vor, da er das Risiko einer tödlichen Verletzung in Kauf genommen habe. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen, konnte aber durch schnelle medizinische Hilfe gerettet werden.
Der Prozess zieht großes öffentliches Interesse auf sich und wird in den kommenden Wochen fortgesetzt.